Dunglagerung im Zusammenhang mit der Verschmutzung der Umwelt (nicht nur) durch Ammoniak

Die Landwirtschaft ist eindeutig der größte Produzent von Ammoniak und Treibhausgas. Die meisten Studien stimmen überein, dass an der Luftverschmutzung mit diesen Gαsen, die einen negativen Einfluss auf das Klima unseres Planeten haben, mindestens zu 90 % die Landwirte verschulden. Die restlichen Prozente teilen unter sich die Naturquellen (8 %) und alle weitere Bereiche der menschlichen Tätigkeit (einschließlich Industrie und Treibstoffverbrennung). Es ist kein Wunder, dass die nationalen sowie übernationalen Regierungen sich als Ziel gesetz haben, die Produktion von Ammoniak in der Landwirtschaft zu verringern.

 

In der Landwirtschaft entsteht Ammoniak hauptsächlich in der Tierzucht, einen nicht geringen Teil der Verschmutzung verursacht auch die Düngung mit organischen Produkten aus der Zucht. Der Tiermist stellt eine bedeutende Ammoniakquelle dar, vor allem in Fällen, wo man diese Quellen auf eine unbeschützte Art und Weise behandelt. Die Europäische Kommission hat sich als Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 die Emissionen von Ammoniak und weiterer Treibhausgasen zu verringern. Es wurde das Göteborg-Protokoll eingeführt, sowie die EU-Richtlinie über die Reduktion der nationalen Emissionen bestimmter Luftschadstoffe. Jeder Mitgliedsstaat der EU hat seine eigenen Grenzwerte festgesetzt und hat sich verpflichtet, diese einzuhalten.

 

Tabelle: Stallmist, Gülle und Dung als Ammoniakquelle in der Tierzucht

Einstallung
  20 %

Lagerung
  30 %

Anwendung
  30 %

Düngung
  50 %

Weiden

 

Lagerung des Stallmists und seine Verwandlung in Dung mit Rücksicht auf die Umwelt

Die Mistlagerung produziert 30 % der Ammoniakemmissionen, die in der Tierzucht entstehen. Neben der Luft, in die sich Ammoniak sowie weitere Treibhausgase (z.B. Methan) lösen, kann eine schonungslose Mistlagerung eine Verschmutzung der Grund- und Oberflächenwässer verursachen.

 

Wie sollte man Dung lagern, damit es nicht zur Verschmutzung der Umwelt kommt?

Wenn ein Dunghaufen auf einer unbefestigten Stelle platziert wird, entsteht bei wiederholender Dunglagerung eine Grube und die Jauche dort sickert in das Grundwasser. Der Dunghaufen sollte deswegen auf befestigten, dichten Flächen wie Beton oder Asphalt platziert werden. Seine Kapazität sollte mindesten eine halbjährige Dungproduktion einnehmen können.

Das Gefälle der Dunghaufenoberfläche zwischen 1,5-3 % leitet die Jauche in die Abflusskanäle und die Flüssigkeit sammelt sich in einem Becken. Damit das Becken bei Regen nicht überquillt, die Kanäle nicht überlaufen und die Jauche nicht unerwünscht in die umliegende Erde dringt, ist es empfehlenswert, den Dunghaufen mit einer festen Konstruktion zu überdachen, Außenwände zu bauen, oder eventuell den ganzen Dunghaufen in einer Halle zu gründen. Diese Massnahmen werden vor allem in Regionen mit strengen Regeln bezüglich des Umweltschutz abverlangt.

 

Was kostet der Aufbau eines festen Dunghaufens?

Die Aufbaukosten eines festen Dunghaufens, der alle anspruchsvolle Anforderungen an den Umweltschutz, technologische Ansprüche, sowie die aktuelle Legislative erfüllen würde, sind relativ hoch – in den meisten Fällen reichen sie auch bei kleineren Bauernhöfen bis in die Tausende Euro. Andererseits, kann man in dieser Hinsicht nicht wirklich Geld sparen – die Schaden, die eine schonungslose Dunglagerun der umliegenden Landschaft und der Umwelt verursachen würde, sind nicht zu messen.

Brauchen Sie einen Rat bezüglich eines Dunghaufenaufbaus? Interessiert Sie, was für eine Investition würde der Dunghaufenaufbau in Ihrem landwirtschaftlichen Objekt bedeuten? Zögern Sie nicht, sich an uns zu wenden – wenn es um landwirtschaftliche Gebäude geht, sind wir reich an Erfahrung.

 

Seien Sie innovativ, denken Sie ökologisch und Sie werden Geld sparen

Heutzutage, mit Rücksicht auf den Druck der Öffentlichkeit sowie der nationalen und übernationalen Selbstverwaltungen auf die Sauberkeit der Umwelt werden allmählich neue Methoden der Dunglagerung verwendet. Früher oder später werden die Landwirte gezwungen werden, die Mengen der unerwünschten landwirtschaftlichen Produkte, die sich in die Umwelt lösen, zu verringern.

Die, für die Ökologie nicht fremd ist, aber auch ökonomisch denken können, nutzen heutzutage die Möglichkeit der EU-Mittel für landwirtschaftlichen Systeme und Gebäude aus, die die negativen Auswirkungen der landwirtschaftlichen Produktion auf die Umwelt verringern.

 

Welche Trends gibt es im Zusammenhang mit der Dunglagerung und – Verarbeitung?

In intensiven Geflügelzuchten verbreiten sich langsam automatisierte Technologien des Kottrocknens, welche die Ammoniakemmissionen um 60-70 % verringern. Die Lagerflächen der organischen Dünger werden aktuell mit Polyethylenplanen, oder Naturmaterialen wie Stroh, Maisresten oder Torf zugedeckt. Auch hier ist die Effektivität der Lösung hoch – eine Deckschicht mit Stroh reduziert die Gestankemmissionen bis zu 50 %. In den Zuchten werden auch immer öfters völlig automatisierte Technologien der Luftreinigung verwendet. Zum Beispiel ein chemischer oder biologischer Luftwäscher kann die Ammoniakemmissionen bis um 90 % reduzieren.

 

Quellen: